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Die fünf häufigsten Fehler bei der Datensicherung unter Windows

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Fotos, Dokumente, Projekte und persönliche Dateien sind schnell gelöscht – durch einen Bedienfehler, einen Hardwaredefekt, Schadsoftware oder einen unglücklichen Moment beim Aufräumen der Festplatte. Trotzdem wird die Datensicherung von vielen Windows-Nutzern noch immer unregelmäßig oder unvollständig durchgeführt.

Dabei reicht es nicht aus, gelegentlich irgendeine Sicherung zu erstellen. Entscheidend ist, welche Daten gesichert werden, wie regelmäßig die Sicherung erfolgt und ob sich die Dateien im Ernstfall tatsächlich wiederherstellen lassen.

Fehler 1: Es wird überhaupt keine regelmäßige Datensicherung erstellt

Der häufigste Fehler ist zugleich der offensichtlichste: Viele Nutzer sichern ihre Daten erst dann, wenn bereits ein Problem aufgetreten ist.

Ein defektes Laufwerk, ein verschlüsselter Rechner oder versehentlich gelöschte Dateien lassen sich jedoch nicht rückgängig machen, indem anschließend ein Backup eingerichtet wird. Eine Datensicherung ist nur dann hilfreich, wenn sie bereits vor dem Datenverlust vorhanden ist.

Besonders gefährdet sind Dateien, die sich ausschließlich auf dem Computer befinden:

  • private Fotos und Videos
  • Geschäftsunterlagen
  • Steuer- und Finanzdokumente
  • E-Mails und lokale Archive
  • Projektdateien
  • Zugangsdaten und Konfigurationsdateien

Eine sinnvolle Sicherung sollte automatisch und nach einem festen Zeitplan erfolgen. Je häufiger sich wichtige Dateien ändern, desto kürzer sollte das Sicherungsintervall sein. Für viele Privatanwender ist eine tägliche Sicherung ausreichend. Bei beruflich wichtigen Dateien kann ein häufigeres Intervall sinnvoll sein.

Mit BackUp Maker lassen sich Sicherungen zeitgesteuert oder ereignisbasiert automatisieren. Dabei können gezielt bestimmte Dateien und Ordner ausgewählt werden, anstatt jedes Mal den gesamten Computer zu sichern.

Fehler 2: Es wird nur ein vollständiges Systemabbild erstellt

Ein vollständiges Systemabbild, auch Image genannt, kann in bestimmten Situationen sehr nützlich sein. Es enthält neben persönlichen Dateien auch Windows, installierte Programme, Systemeinstellungen und gegebenenfalls Informationen zur Partitionierung. Nach einem schweren Systemfehler kann ein Image dabei helfen, einen früheren Systemzustand wiederherzustellen.

Für die regelmäßige Sicherung persönlicher Dateien ist ein vollständiges Image jedoch häufig nicht die effizienteste Lösung.

Warum Images bei der täglichen Datensicherung unpraktisch sein können

Systemabbilder arbeiten auf Block- oder Laufwerksebene. Sie berücksichtigen also nicht ausschließlich die wichtigen Dokumente, sondern sichern auch große Mengen an System- und Programmdaten. Dadurch können mehrere Nachteile entstehen:

  • Die Sicherung benötigt deutlich mehr Speicherplatz.
  • Die Erstellung kann länger dauern.
  • Häufige Sicherungen belasten Laufwerk und Netzwerk stärker.
  • Einzelne Dateien lassen sich je nach Image-Software weniger komfortabel wiederherstellen.
  • Alte Sicherungsstände können viel Speicherplatz belegen.
  • Ein Image ist oft an eine bestimmte System- und Partitionskonfiguration gekoppelt.

Microsoft beschreibt Systemabbilder als Sicherungen kompletter Laufwerke, die unter anderem Systemdateien, Anwendungen, Konfigurationsdaten und Informationen zur Datenträgerstruktur enthalten. Änderungen am Partitionslayout können sich deshalb auf die Wiederherstellungsmöglichkeiten auswirken.

Können Images tatsächlich nicht korrekt wiederhergestellt werden?

Die pauschale Aussage, dass Images häufig nicht wiederhergestellt werden können, wäre zu weitgehend. Ein korrekt erstelltes und intaktes Image kann grundsätzlich eine wirksame Möglichkeit zur Systemwiederherstellung sein.

Allerdings ist die Wiederherstellung technisch anspruchsvoller als das Zurückkopieren einzelner Dateien. Probleme können beispielsweise entstehen durch:

  • beschädigte oder unvollständige Sicherungsdateien
  • nicht passende Partitionierungen
  • geänderte Datenträger oder Hardware
  • fehlende Treiber
  • ein nicht verfügbares Wiederherstellungsmedium
  • Images, die auf demselben physischen Laufwerk gespeichert wurden
  • Verschlüsselung oder einen nicht erreichbaren Speicherort
  • nicht getestete Wiederherstellungsprozesse

Microsoft dokumentiert konkrete Fälle, in denen eine System-Image-Wiederherstellung mit einem Fehler abbricht. Außerdem weist Microsoft darauf hin, dass die Speicherung eines Images auf demselben physischen Datenträger keine ausreichende Absicherung gegen einen Laufwerksausfall darstellt.

Die bessere Schlussfolgerung lautet daher: Ein Image ist nicht grundsätzlich unsicher, aber es sollte nicht die einzige Sicherungsmethode sein.

Für persönliche Dateien ist eine dateibasierte Sicherung meist flexibler. Dabei werden nur ausgewählte Dateien und Ordner sowie auf Wunsch ausschließlich neue oder geänderte Dateien gespeichert. BackUp Maker unterstützt unter anderem inkrementelle und differenzielle Sicherungen, mehrere Sicherungsgenerationen sowie komprimierte und verschlüsselte Backup-Archive.

Ein sinnvolles Konzept kann deshalb aus zwei Ebenen bestehen:

  1. regelmäßige dateibasierte Sicherungen für persönliche und geschäftliche Daten
  2. gelegentliche Systemabbilder für eine umfassende Wiederherstellung des Computers

Fehler 3: Das Backup liegt auf demselben Laufwerk wie die Originaldaten

Eine zweite Partition auf derselben Festplatte wirkt auf den ersten Blick wie ein zusätzlicher Schutz. Fällt jedoch das gesamte Laufwerk aus, sind sowohl die Originaldaten als auch das Backup betroffen.

Dasselbe gilt bei Schadsoftware: Ransomware kann unter Umständen nicht nur lokale Dateien, sondern auch angeschlossene oder erreichbare Sicherungslaufwerke verschlüsseln.

Besser ist es, die Sicherungen auf einem getrennten Ziel abzulegen, zum Beispiel:

  • einer externen Festplatte
  • einem NAS im Netzwerk
  • einem separaten Computer
  • einem Cloud-Speicher
  • einem entfernten Webserver

BackUp Maker unterstützt lokale Laufwerke, Netzwerke, externe Speichermedien sowie Uploads per Cloud-App, WebDAV, FTP, FTPS oder SFTP. Die Sicherungen können dabei komprimiert und mit bis zu 256-Bit-AES verschlüsselt werden.

Für besonders wichtige Daten empfiehlt sich zusätzlich eine offline aufbewahrte Sicherung. Eine externe Festplatte sollte nach der Sicherung getrennt und sicher verwahrt werden. So ist sie bei einem Angriff auf den Computer nicht dauerhaft erreichbar.

Fehler 4: Es wird nur eine einzige Sicherungsversion aufbewahrt

Ein Backup schützt nicht automatisch vor jeder Form von Datenverlust. Wird eine Datei versehentlich verändert oder gelöscht und anschließend eine automatische Sicherung ausgeführt, kann die fehlerhafte Version die vorherige ersetzen.

Deshalb sollte nicht nur eine einzige Sicherung, sondern eine Historie mehrerer Versionen aufbewahrt werden. Je nach Bedeutung der Daten kann sich beispielsweise folgende Aufteilung anbieten:

  • mehrere tägliche Sicherungen
  • mehrere wöchentliche Sicherungen
  • zusätzliche monatliche Sicherungen
  • eine längerfristig aufbewahrte Archivversion

Wie viele Versionen sinnvoll sind, hängt vom verfügbaren Speicherplatz und vom persönlichen Risiko ab. Wichtig ist, dass ältere Stände nicht sofort gelöscht werden, sobald eine neue Sicherung erstellt wurde.

BackUp Maker ermöglicht die Erstellung mehrerer Backup-Generationen. Dadurch kann bei Bedarf auf einen früheren Datenstand zurückgegriffen werden – beispielsweise auf eine Version von vor einigen Tagen oder Wochen.

Fehler 5: Die Wiederherstellung wird nie getestet

Eine erfolgreiche Sicherung ist noch kein Beweis dafür, dass die Daten im Ernstfall vollständig wiederhergestellt werden können.

Viele Nutzer kontrollieren lediglich, ob eine Backup-Datei vorhanden ist. Das genügt nicht. Eine Datei kann beschädigt sein, ein Passwort kann fehlen oder der Zielort kann im entscheidenden Moment nicht erreichbar sein. Auch die Wiederherstellungssoftware oder das benötigte Startmedium sollte bekannt und verfügbar sein.

Das National Institute of Standards and Technology empfiehlt, Backups nicht nur zu erstellen und aufzubewahren, sondern sie auch regelmäßig zu testen. Dazu gehört insbesondere die Wiederherstellung ausgewählter Dateien und Funktionen.

Ein einfacher Test kann so aussehen:

  1. Eine Datei aus dem Backup an einen anderen Speicherort wiederherstellen.
  2. Prüfen, ob sie sich öffnen lässt und vollständig ist.
  3. Ältere Sicherungsversionen kontrollieren.
  4. Verschlüsselte Archive mit dem richtigen Passwort testen.
  5. Bei Systemabbildern den Wiederherstellungsweg und das Wiederherstellungsmedium prüfen.

Bei wichtigen Systemen sollte die Wiederherstellung regelmäßig auf einem separaten Gerät oder in einer geeigneten Testumgebung geübt werden. So zeigt sich nicht erst nach einem Hardwaredefekt, ob der gesamte Prozess funktioniert.

Eine gute Datensicherung muss nicht kompliziert sein

Eine zuverlässige Windows-Datensicherung besteht nicht zwingend aus einem einzigen vollständigen Image. In vielen Fällen ist eine Kombination aus automatisierten Datei-Backups, mehreren Sicherungsversionen und einem getrennten Speicherort deutlich alltagstauglicher.

Systemabbilder behalten trotzdem ihre Berechtigung: Sie können bei einem schwer beschädigten Windows-System oder nach einem Laufwerksausfall die Wiederherstellung des gesamten Systemzustands erleichtern. Für persönliche Dateien sollte man sich jedoch nicht ausschließlich auf Images verlassen.

Wichtiger als eine möglichst große Sicherung ist ein Konzept, das im Alltag automatisch funktioniert:

  • wichtige Dateien regelmäßig sichern
  • nur notwendige Daten in das tägliche Backup aufnehmen
  • mehrere Versionen aufbewahren
  • Sicherungen getrennt vom Original speichern
  • Backups verschlüsseln, wenn sie sensible Daten enthalten
  • die Wiederherstellung regelmäßig testen

Mit BackUp Maker können Windows-Nutzer die zu sichernden Dateien und Ordner auswählen, automatische Zeitpläne festlegen, mehrere Generationen verwalten und Backups lokal, im Netzwerk oder in der Cloud speichern. So entsteht eine Datensicherung, die nicht nur vorhanden ist, sondern sich im Ernstfall auch praktisch nutzen lässt.

Autor: Andreas Ströbel / ChatGPT


Datensicherung mit ASCOMP BackUp Maker

BackUp Maker vereinfacht die Datensicherung unter Windows erheblich. Mit wenigen Klicks lassen sich wichtige Dateien automatisch sichern.

Für Privatnutzung steht eine kostenlose Version der Software zur Verfügung.