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Interesse an Verschlüsselungssoftware


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9 Antworten in diesem Thema

#1 PC-Fachmann

PC-Fachmann

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Geschrieben 08 April 2004 - 11:09

Liebes Ascomp-Team,

in einem vorangegangenem Topic fand ich folgende Aussage:
" so schlecht finde ich die Idee zwar nicht, aber leider scheint generell das Interesse an einem Verschlüsselungstool nicht so stark vorhanden zu sein. "

Das ist schlicht falsch.

An einfach zu bedieneder Software, die zuverlässig läuft besteht grosse Nachfrage. Wenn die wichtigsten Grundfunktionen einer Software leicht und schnell funktionieren, verkauft diese sich. Die am häufigsten gestellten Themen meiner Kunden an mich betreffen

- Datensicherung, ich empfehle immer Backup-Maker
- Verschlüsseln von E-Mails und Dateianhängen mit brisanten Informationen

Meisstens ist das Verschlüsseln daran gescheitert, dass der Empfänger die gleiche Software verwenden muss und dies nicht blich ist. Ein riesiger Pluspunkt Ihrer Software.

Interesse ist da und schlechte oder zu teure Programme ebenfalls. Arbeiten Sie bitte weiter an Guardian of Data - ich jedenfalls werde es weiterempfehlen.

Ihr Vertriebsweg im Internet ist sehr gut, aber die tatsächliche Kundenschicht für diese Software liegt im Handwerk und Mittelstand.

Gruss
Trio Milonas
www.pc-fachmann.de

#2 AStroebel (ASCOMP)

AStroebel (ASCOMP)

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Geschrieben 08 April 2004 - 11:16

Hallo,

der Vorteil an Guardian Of Data ist, dass man selbstextrahierende Archive erstellen kann, die eine verschlüsselte Kopie der Originaldatei enthalten. Daher benötigt man keine Zusatzsoftware auf dem Zielrechner.

Das Produkt wird auf jeden Fall weiterentwickelt, allerdings fehlen derzeit noch Neuerungswünsche, die der Allgemeinheit nutzen würden. Ich meine damit Standard-Funktionen, die in einem solchen Programm erwartet werden bzw. die generell immer wieder benötigt werden könnten.
Viele Gruesse / Best regards

Andreas Stroebel, ASCOMP Software GmbH

#3 Laura

Laura

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Geschrieben 18 Juni 2004 - 01:43

Leider hat das ascomp-Team recht...

Erst mal gibt es genügend free open source software (das ist sehr wichtig bei verschlüsselungs-Software) wie z.B. http://axcrypt.sourceforge.net.

AxCrypt ist einfach und man kann selbstextrahierende Archive erstellen, und das ganze umsonst, was will man mehr.
Selbst bei Guardian Of Data kann man in der Freeware Version nur 30 dateien Sichern, wobei AxCrypt wesentlich kleiner ist und auch auf Deutsch, english etc.

Schönes Wochenende,

LG

Laura

#4 JKoenig (ASCOMP)

JKoenig (ASCOMP)

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Geschrieben 18 Juni 2004 - 07:51

Hallo Laura,

für einen Anwender der eine gute Verschlüsselungssoftware benötigt, kann der Preis von 15,00 EUR für GOD nicht ausschlaggebend sein. Ich habe in einigen Bereichen (z.B. Email-Server) auch Freeware und Opensource eingesetzt, bin aber wieder zurück zu einem kostenpflichtigen Produkt, denn das kostenfreie Produkt wurde mit Funktionen vollgestopft, die ich überhaupt nicht gebrauchen konnte. Ein Funktion die ich aber benötigte, wollte keiner der Entwickler und Helfer in Angriff nehmen (ich selbst habe davon leider null Ahnung). Ich habe mir also eine Software gekauft und diese wurde vom Hersteller für lediglich 40 EUR für mich angepasst. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass dies bei Andy auch möglich wäre, wenn ein Anwender einen Sonderwunsch hat. Daher mein Fazit: Opensource nur wenn man seine Wünsche selbst verwirklichen kann.
Viele Grüße
Jürgen

"Kaum macht man es richtig, .... schon geht es!"

#5 raven

raven

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Geschrieben 24 Juni 2004 - 15:08

Guardian Of Data ist leider nicht Open Source.
Nur Open Source Software bietet Schutz vor Datenspionage.

Raven,
PC-Fox

#6 luckyfreddy

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Geschrieben 29 Juni 2004 - 00:54

@raven:
Das lässt sich nicht pauschal sagen.

Einerseits bietet Open Source zwar durch ständiges Weiterentwickeln z.b. von Hackern oder anderen die sowas knacken können, insoweit - sofern die es dann ändern oder Entwicklern angeben - Schutz, allerdings kann es von eben solchen Personen die evtl. Lücken NICHT melden auch zum negativen ausgenutzt werden.

Der einzige Vorteil den ich in Open Source sehe ist, dass diese Programme im Normalfall kostenlos sind. Mehr aber auch nicht.

Kostenlos ist zwar nicht immer schlechter, aber auch nicht immer besser.
Und nur zu oft sind kostenlose Dinge eben, wie Jogi schon sagte, mit allem Schnickschnack vollgepackt, den kaum einer brauch.

Pauschal also lässt sich nicht drauf antworten ob kostenlose Software besser oder schlechter als kommerzielle Software ist - oder ob die eine oder die andere nun sicherer ist.
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#7 *silver

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Geschrieben 29 Juni 2004 - 16:37

wundert mich warum die firma ascomp sich nicht zu wort meldet und luckyfreddy oder jogis antwort versucht zu korrigieren.
es ist wohl klar das open source software sicherer ist, dazu braucht man nur etwas von dem experten bruce schneier zu lesen http://www.schneier.com
hoffe die firma ascomp meldet sich bald und gibt Stellungsnahme, ansonsten entsteht bei den lesern der eindruck die firma möchte den lesern garnicht richtig aufklären.

#8 AStroebel (ASCOMP)

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Geschrieben 29 Juni 2004 - 18:12

Hallo,

ich habe mich bisher nicht zu Wort gemeldet, weil die Behauptung in meinen Augen Blödsinn ist - sorry für die direkte Art!

Sicherheitssoftware wird im Normalfall von Experten entwickelt, die sich nur mit diesem Thema beschäftigen bzw. Erfahrung auf dem Gebiet Datensicherheit haben. Selbst, wenn diese Software dann als Open Source angeboten wird, kann der gewöhnliche Programmierer - und sei er noch so begabt - nicht verstehen, was genau der Sourcecode bewirkt. Außerdem besteht ein Programm zur Datenverschlüsselung meist nicht nur aus 100 Zeilen Quellcode, sondern es sind Zigtausende.

Daher ist das Thema in meinen Augen totaler Nonsense - wir stehen immerhin mit unserem Wort und letztlich auch mit der Haftung dafür ein, dass unsere Software keinen Müll fabriziert. Da sieht's dann bei Open Source schon wieder ganz anders aus. Haftung, Quellen, Programmierer - während sie bei uns explizit genannt und behandelt werden, sind sie bei Open Source meistens unbekannt.

Aber sag' mal: nutzt du auch ein Open Source-Betriebssystem? Oder einen Open Source-Virenscanner? Open Source-Firewall? Nicht? Wie kannst du nur!? ;)
Viele Gruesse / Best regards

Andreas Stroebel, ASCOMP Software GmbH

#9 JKoenig (ASCOMP)

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Geschrieben 29 Juni 2004 - 19:01

@*silver

wundert mich warum die firma ascomp sich nicht zu wort meldet und luckyfreddy oder jogis antwort versucht zu korrigieren


was passt dir nicht an meiner Antwort? Nur weil ich mich in meinem Fall gegen Open Source ausgesprochen habe? Dies ist und bleibt meine Meinung, da ich negative Erfahrungen gemacht habe. Und was hat Ascomp Software GmbH (Andy) eigentlich mit meiner Meinung zu tun?
Viele Grüße
Jürgen

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#10 luckyfreddy

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Geschrieben 29 Juni 2004 - 19:28

Zudem ist es, wie Andy schon andeutete eine Frage der Haftung.

Für OpenSource/Freewareprogramme - selbst wenn der Entwickler bekannt ist - kann nur soviel Schadensersatz beansprucht werden, wie das Produkt kostet mal einem gewissen Faktor. Da Freeware aber nichts kostet ist das gleich Null.

Bei Andy ist es dagegen dann was anderes. Sagen wir als Beispiel den Faktor 10:

20€ (genauen Preis hab ich jetzt nicht im Kopf) x 100 (für größeren Schaden) = 2000€ Schadensersatzanspruch

0€ x 100 = 0€ Schadensersatzanspruch


Damit dürfte die Frage sich dann wohl beantwortet hat für wen was besser ist.
Firmen greifen hauptsächlich zu kommerzieller Software, da diese nur bei besagter auch Schadensersatzanspruch im Schadensfall geltend machen können - bei OpenSource/Freeware ist da überhaupt keine Sicherheit.

EDIT:
Meines Wissens gibts in Ausnahmefällen sogar einen deutlichen höheren Faktor der von der Firma gezahlt werden muss wenn die Software erheblichen Schaden anrichtet.

Bei OpenSource/Freeware ist das normalerweise NIE der Fall (es sei denn ein Entwickler würde die Haftung in den Lizenzvereinbarung zugestehen ;)).
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