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Wenn nach dem Löschen etwas übrig bleibt ...


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4 Antworten in diesem Thema

#1 pixxma

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Geschrieben 18 Juli 2011 - 10:39

Hallo,

ich habe (fast) alle Daten meiner externen Festplatte erfolgreich mit Secure Eraser gelöscht. Es bleiben folgende Reste übrig:

(1) Eine stattliche Anzahl leerer Ordner und Unterordner.

(2) Eine unter Windows nicht sichtbare Speicherbelegung i.H.v. 98 MB bei einer Festplattengröße von 250 GB.

Dazu habe ich die folgenden Fragen:

(1) Warum können die leeren Ordner nicht gelöscht werden? (Über Secure Eraser ging es definitiv nicht, über Windows dann schon.)

(2) Um was kann es sich bei der nicht löschbaren Speicherbelegung der externen Festplatte handeln? Sind das vielleicht Systemdaten des Festplattenherstellers, die zum Funktionieren der Festplatte gebraucht werden?

Wer hat 'ne Idee?

MfG

pixxma

#2 AStroebel (ASCOMP)

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Geschrieben 18 Juli 2011 - 11:30

Hallo,

das Problem mit dem Löschen leerer Ordner sollte mit Version 4.003 behoben sein (erscheint in den nächsten 48 Stunden).

Gerade bei NTFS-Festplatten gibt es Bereiche, die vom Dateisystem belegt sind und nicht gelöscht werden können. Das ist normal und kein Grund zur Besorgnis.
Viele Gruesse / Best regards

Andreas Stroebel, ASCOMP Software GmbH

#3 enderlin5

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Geschrieben 23 Juli 2013 - 11:22

Anscheinend kommt Secure Eraser nicht mit langen Dateinamen bzw. langen Pfadangaben (>256 Zeichen) zurecht. Diese Dateien werden nicht gelöscht und bleiben übrig. Kürzt man anschließend die Pfade ein, kann man ganz normal löschen.

 

Wird es eine Version von Secure Eraser geben, die mit langen Pfaden zurechtkommt?


 



#4 AStroebel (ASCOMP)

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Geschrieben 23 Juli 2013 - 11:26

Nein, weil Windows die max. Länge von Dateinamen/Ordnernamen auf 255 Zeichen begrenzt. Mehr ist unter Windows nicht erlaubt.


Viele Gruesse / Best regards

Andreas Stroebel, ASCOMP Software GmbH

#5 enderlin5

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Geschrieben 23 Juli 2013 - 11:41

Ja, es ist nicht erlaubt, aber leider funktioniert es. Microsoft selbst hat für dieses Problem das Programm Robocopy bereitgestellt, mit dem man Kopiervorgänge mit langen Pfaden fehlerfrei schafft, während die graphische Oberfläche die entsprechenden Dateien auslässt oder den Namen verstümmelt. Normalerweise will man aber stets alle Dateien kopieren, backupen und sicher löschen können. Das Phänomen ist alles andere als selten! Gerade wenn man Unterverzeichnisse als neue Shares freigibt, ergeben sich ganz natürlich diese überlangen Pfade. Ich sehe durchaus den Anreiz für Softwareanbieter, sich dieses Problems anzunehmen.






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